Hormone
Endokrine Regelkreise von Hypothalamus, Hypophyse, Schilddrüse, Nebenniere und Gonaden, die Arzneistoffe, die in sie eingreifen, sowie die Gewebshormone Histamin, Serotonin und Eicosanoide.
Die meisten Hormontherapien greifen in Regelkreise ein, die vom Hypothalamus über die Hypophyse zu einer peripheren Drüse und per negativer Rückkopplung zurück verlaufen. Aus diesen Achsen lassen sich Wirkungen und Nebenwirkungen ableiten: Exogene Glucocorticoide hemmen die Ausschüttung von CRH und ACTH und führen bei langer Gabe zur Atrophie der Nebennierenrinde, ein GnRH-Agonist unterdrückt bei Dauergabe die Gonadenachse, statt sie zu stimulieren.
Die Grundlagen behandeln diese Physiologie einschließlich des Menstruationszyklus sowie die lokal gebildeten Gewebshormone, deren Rezeptoren und Syntheseenzyme auch Angriffspunkte von Antihistaminika, Triptanen und NSAR sind. Die Arzneistoffe folgen den Achsen von der Hypophyse über Schilddrüse und Nebenniere bis zu den Sexualhormonen mit ihren Antagonisten und Modulatoren. In den Krankheitsbildern kommen sie zusammen, etwa bei Hyper- und Hypothyreose oder in der Hormonersatztherapie. Insulin, Antidiabetika und die Regulation des Knochenstoffwechsels gehören zu den Stoffwechselthemen.
Wie Hormone über Rezeptoren und Regelkreise wirken: von den hypothalamisch-hypophysären Achsen und …
Arzneistoffe entlang der endokrinen Achsen: Hypothalamus- und Hypophysenpeptide, Schilddrüsenhormone und Thyreostatika, Glucocorticoide …
Endokrine Krankheitsbilder entlang der Regelkreise von Schilddrüse, Nebennierenrinde, Hypophyse und Ovar, jeweils …