Vegetatives Nervensystem
Sympathikus und Parasympathikus mit ihren Transmittern und Rezeptoren sowie die Arzneistoffe, die adrenerge und cholinerge Übertragung verstärken oder hemmen.
Das vegetative Nervensystem steuert Herz, glatte Muskulatur und Drüsen über zwei Transmitter: Noradrenalin an den meisten sympathischen Effektororganen, Acetylcholin an allen Ganglien und an den parasympathischen Endorganen. Aus Rezeptortyp und Gewebeverteilung lässt sich die Wirkung fast jedes Arzneistoffs dieses Themas ableiten, etwa warum ein \(\beta_2\)-Agonist die Bronchien erweitert und zugleich Tremor und Tachykardie auslösen kann.
Die Grundlagen beschreiben Aufbau, Transmittersynthese, Freisetzung, Inaktivierung und Rezeptoren beider Systeme. Die Arzneistoffe folgen dieser Systematik: zuerst die adrenergen Substanzen, direkt oder indirekt wirkend, agonistisch oder blockierend, dann die cholinergen am Muscarin- und Nicotinrezeptor bis zur Hemmung der Acetylcholinfreisetzung durch Botulinumtoxin. Das anticholinerge Syndrom zeigt, wie sich eine Muscarinrezeptorblockade als Vergiftungsbild äußert. Auf dieser Basis bauen die Themen Herz und Kreislauf, Atemwege und Auge auf, in denen Betablocker, Bronchodilatatoren und Mydriatika ihre Anwendung finden.
Aufbau von Sympathikus und Parasympathikus, ihre Transmitter von der Synthese bis zur …
Arzneistoffe, die adrenerge und cholinerge Übertragung am Rezeptor, bei Freisetzung, Speicherung oder …
Klinische Zusammenführung der vegetativen Pharmakologie am anticholinergen Syndrom: Symptome aus der Muscarinrezeptor-Blockade …