Hormone

Arzneistoffe

Arzneistoffe entlang der endokrinen Achsen: Hypothalamus- und Hypophysenpeptide, Schilddrüsenhormone und Thyreostatika, Glucocorticoide sowie Sexualhormone mit ihren Antagonisten und Rezeptormodulatoren.

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Die Arzneistoffe folgen den endokrinen Achsen von oben nach unten: zuerst Hypothalamus und Hypophyse mit GnRH-Analoga, Gonadotropinen und Vasopressin-Analoga, dann Schilddrüse und Nebennierenrinde, zuletzt die Sexualhormone mit ihren Rezeptormodulatoren. Innerhalb jeder Achse stehen Substitution und Hemmung nebeneinander, etwa Levothyroxin und Thyreostatika oder Androgene und Antiandrogene. Viele Effekte erklären sich aus der Rückkopplung: Exogen zugeführte Hormone unterdrücken die übergeordnete Steuerung, was bei Glucocorticoiden die HPA-Achse und bei Androgenen die Spermatogenese betrifft. Die Regulation der Achsen gehört zu den Grundlagen, die klinische Anwendung zu den Krankheitsbildern.

Hypothalamus und Hypophyse

GnRH-Analoga und -Antagonisten

GnRH-Superagonisten und GnRH-Antagonisten schalten die gonadotrope Achse ab und bewirken so eine …

GnRH-Analoga und -Antagonisten
Gonadotropine und Ovulationsauslösung

Gonadotropine (FSH, LH, hCG, hMG) ersetzen oder übersteigen die hypophysäre Stimulation der …

Gonadotropine und Ovulationsauslösung
Vasopressin und Analoga

Vasopressin (ADH) und seine Analoga Desmopressin und Terlipressin wirken über V1-Rezeptoren vasokonstriktorisch …

Vasopressin und Analoga

Schilddrüse

Schilddrüsenhormone

Levothyroxin (T4) und Liothyronin (T3) ersetzen fehlendes Schilddrüsenhormon und wirken über nukleäre …

Schilddrüsenhormone
Thyreostatika

Thyreostatika drosseln die Schilddrüse an definierten Syntheseschritten: Thionamide hemmen die Thyreoperoxidase, Perchlorat …

Thyreostatika

Nebennierenrinde

Glucocorticoide

Glucocorticoide wirken über den zytosolischen Glucocorticoidrezeptor und verändern die Genexpression: Die Transrepression …

Glucocorticoide

Weibliche Sexualhormone

Estrogene und Gestagene

Estrogene und Gestagene als Arzneistoffe: Rezeptoren und Endometriumwirkung, die hepatische Estrogenwirkung in …

Estrogene und Gestagene
Hormonelle Kontrazeptiva

Hormonelle Kontrazeptiva hemmen mit Gestagenen, meist kombiniert mit einem Estrogen, die Ovulation …

Hormonelle Kontrazeptiva
Antiestrogene und SERM

Selektive Estrogenrezeptor-Modulatoren (SERM) wirken je nach Gewebe estrogenartig oder antiestrogen. Kern der …

Antiestrogene und SERM
Antigestagene und SPRM

Antigestagene und selektive Progesteronrezeptor-Modulatoren (SPRM) heben die Progesteronwirkung am Rezeptor ganz oder …

Antigestagene und SPRM
Uteruswirksame Arzneistoffe

Uterotonika steigern die Kontraktion des Myometriums, Tokolytika hemmen sie. Den Kern bilden …

Uteruswirksame Arzneistoffe

Männliche Sexualhormone

Androgene und Anabolika

Androgene aktivieren den Androgenrezeptor. Ihre Wirkung wird in Zielgeweben durch Dihydrotestosteron verstärkt …

Androgene und Anabolika
Antiandrogene und 5α-Reduktase-Hemmer

Steroidale Antiandrogene wie Cyproteronacetat und Chlormadinonacetat blockieren den Androgenrezeptor und wirken zugleich …

Antiandrogene und 5α-Reduktase-Hemmer
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