Pharmakologie und Toxikologie

Niere und Harnwege

Diuretika nach ihrem Wirkort im Nephron, Störungen des Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalts sowie die Pharmakotherapie von Prostatavergrößerung, Harninkontinenz und erektiler Dysfunktion.

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Das Thema verbindet zwei Bereiche. Der erste ist die Niere als Regulationsorgan für Volumen, Elektrolyte und pH. Die Diuretika lassen sich entlang des Nephrons ordnen: Jede Klasse hemmt einen bestimmten Transporter in einem bestimmten Abschnitt, und daraus folgen Wirkstärke und typische Elektrolytverschiebungen. So führt die Blockade des \(\ce{Na+}\)-\(\ce{K+}\)-\(\ce{2Cl-}\)-Cotransporters durch Schleifendiuretika zu einem erhöhten Natriumangebot im distalen Tubulus und damit zu Kaliumverlust. Die Krankheitsbilder zu Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium und Säure-Basen-Status greifen diese Zusammenhänge von der klinischen Seite auf; die Niereninsuffizienz schließt an die Dosisanpassung in der Pharmakokinetik an.

Der zweite Bereich betrifft die ableitenden Harnwege und die Sexualfunktion. Hier wirken überwiegend Stoffe aus der Pharmakologie des vegetativen Nervensystems, etwa α1-Antagonisten am Blasenhals oder Muscarinrezeptor-Antagonisten und β3-Agonisten am Detrusor. Hinzu kommen 5α-Reduktase-Hemmer und PDE-5-Hemmer, letztere mit Bezug zum Herz-Kreislauf-System über die Wechselwirkung mit Nitraten.

Grundlagen

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Arzneistoffe

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