Pharmakologie und Toxikologie

Herz und Kreislauf

Physiologie von Herz und Gefäßen, die Herz-Kreislauf-Arzneistoffe nach Angriffspunkt und die Erkrankungen von Hypertonie über Herzinsuffizienz bis zu Rhythmusstörungen, in denen sie eingesetzt werden.

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Fast alle Herz-Kreislauf-Arzneistoffe greifen an wenigen Stellgrößen an: Vorlast, Nachlast, Kontraktilität, Herzfrequenz und Erregungsleitung. Die Grundlagen klären diese Größen und das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System, das Blutdruck und Volumenhaushalt langfristig steuert. Darauf bauen die Arzneistoffe auf, geordnet nach Angriffspunkt: Hemmstoffe des RAAS auf verschiedenen Ebenen der Kaskade, Substanzen, die Frequenz und Kontraktilität senken, Vasodilatatoren mit unterschiedlichen Mechanismen sowie die Antiarrhythmika mit ihrer Einteilung nach Ionenkanälen und Rezeptoren.

Bei den Krankheitsbildern treffen diese Klassen wieder zusammen. Betablocker etwa senken den Blutdruck, verringern bei KHK den Sauerstoffbedarf des Myokards, verbessern die Prognose bei Herzinsuffizienz und kontrollieren die Kammerfrequenz bei Vorhofflimmern. Diuretika, Antikoagulanzien, Thrombozytenaggregationshemmer und Lipidsenker gehören zu eigenen Themen; in den Therapiekonzepten der Krankheitsbilder werden sie hier mit aufgegriffen.

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