Allgemeine Pharmakologie
Die gemeinsamen Grundlagen aller Arzneistoffklassen: was der Organismus mit dem Arzneistoff macht, was der Arzneistoff am Zielort bewirkt und wie sich Risiken erfassen lassen.
Die Allgemeine Pharmakologie liefert die Begriffe, mit denen sich jede spezielle Arzneistoffgruppe beschreiben lässt. Die Pharmakokinetik verfolgt den Weg eines Arzneistoffs von der Applikation über Verteilung und Biotransformation bis zur Ausscheidung. Sie mündet in Parameter wie Halbwertszeit und Clearance, aus denen sich Dosierungsintervalle und Kumulation ableiten. Die Pharmakodynamik beschreibt die Gegenrichtung, also die Bindung an Rezeptoren, die Signalweiterleitung und den quantitativen Zusammenhang zwischen Konzentration und Effekt.
Beide Perspektiven treffen in der Arzneimittelsicherheit zusammen. Eine Wechselwirkung kann kinetisch entstehen, etwa wenn ein CYP3A4-Hemmer die Elimination eines anderen Arzneistoffs verlangsamt, oder dynamisch, wenn zwei Stoffe am selben Effektorsystem additiv wirken. Pharmakogenetische Varianten verschieben dieselben Größen individuell. Den Abschluss bilden Biologika und neuere Therapieprinzipien, deren Kinetik und Wirkweise sich von niedermolekularen Arzneistoffen grundlegend unterscheiden. Die speziellen Kapitel des Fachs greifen diese Begriffe durchgehend auf.
Begriffliches Fundament der Allgemeinen Pharmakologie: Pharmakodynamik und Pharmakokinetik, Arzneistoff, Arzneimittel und Arzneiform …
Der Weg eines Arzneistoffs durch den Körper von der Resorption bis zur …
Wie Arzneistoffe an Zielstrukturen angreifen, wie sich ihre Wirkung quantitativ beschreiben lässt …
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Allergien sowie ihre Risikofaktoren Wechselwirkungen, genetische Varianten, Schwangerschaft und …
Protein-Arzneistoffe und Therapieprinzipien jenseits des klassischen Rezeptor-Liganden-Modells: Antikörper, Fusionsproteine, Nucleinsäuretherapeutika, Gen- und …