Herz und Kreislauf

Arzneistoffe

Die Herz-Kreislauf-Wirkstoffe nach Angriffspunkt geordnet: RAAS-Hemmer, Frequenzsenker, Calciumkanalblocker und Vasodilatatoren, Herzglykoside und Antiarrhythmika, jeweils mit Mechanismus, Klassenunterschieden, UAW und Interaktionen.

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Die Arzneistoffe sind nach ihrem Angriffspunkt geordnet. Am Anfang steht das RAAS, das von Renin über ACE und den AT1-Rezeptor bis zum Mineralocorticoid-Rezeptor auf jeder Stufe gehemmt werden kann. Es folgen die Frequenzsenkung durch Betablocker und If-Kanalblocker, dann Calciumkanalblocker und Vasodilatatoren, unter denen Nitrate und sGC-Stimulatoren denselben NO-cGMP-Weg nutzen, schließlich Herzglykoside und die Antiarrhythmika entlang der Vaughan-Williams-Klassen. In den Krankheitsbildern wie Hypertonie, Herzinsuffizienz oder Vorhofflimmern treffen diese Klassen wieder zusammen.

RAAS-Hemmstoffe

ACE-Hemmer

ACE-Hemmer senken Angiotensin II und Aldosteron und erhöhen über die gehemmte Kininase …

ACE-Hemmer
AT1-Antagonisten

AT1-Antagonisten (Sartane) blockieren den Angiotensin-II-Rezeptor Typ 1 und hemmen das RAAS auf …

AT1-Antagonisten
Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren

Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren (ARNI) verbinden die Neprilysin-Hemmung durch Sacubitril mit der AT1-Blockade durch Valsartan. …

Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren
Reninhemmer

Aliskiren hemmt als einziger Reninhemmer den ersten Schritt des RAAS. Zum Kern …

Reninhemmer
Mineralocorticoid-Rezeptor-Antagonisten

Mineralocorticoid-Rezeptor-Antagonisten blockieren die Wirkung von Aldosteron am Sammelrohr und im Gewebe. Den …

Mineralocorticoid-Rezeptor-Antagonisten

Betablocker und Frequenzsenker

Betablocker

Betablocker blockieren kompetitiv β-Adrenozeptoren und schirmen Herz und Niere vom Sympathikus ab. …

Betablocker
If-Kanalblocker

If-Kanalblocker senken die Herzfrequenz, indem sie den Schrittmacherstrom im Sinusknoten hemmen, ohne …

If-Kanalblocker

Vasodilatatoren

Calciumkanalblocker

Calciumkanalblocker hemmen L-Typ-Calciumkanäle in Gefäßmuskulatur und Herz. Den Kern bildet der Vergleich …

Calciumkanalblocker
Organische Nitrate

Organische Nitrate und Molsidomin setzen NO frei, steigern über die lösliche Guanylatcyclase …

Organische Nitrate
sGC-Stimulatoren

sGC-Stimulatoren steigern die cGMP-Bildung direkt an der löslichen Guanylatcyclase, NO-unabhängig und NO-sensibilisierend. …

sGC-Stimulatoren
Direkte Vasodilatatoren

Dihydralazin, Minoxidil und Nitroprussid-Natrium erschlaffen die Gefäßmuskulatur direkt, jeweils über einen eigenen …

Direkte Vasodilatatoren

Positiv inotrope Substanzen

Herzglykoside

Herzglykoside hemmen die Na⁺/K⁺-ATPase, steigern so die Kontraktilität und bremsen vagal die …

Herzglykoside

Antiarrhythmika

Klassifikation der Antiarrhythmika

Ordnungsrahmen der Antiarrhythmika: Angriffsorte am Aktionspotenzial, die vier Vaughan-Williams-Klassen und ihre Grenzen. …

Klassifikation der Antiarrhythmika
Klasse-I-Antiarrhythmika

Klasse-I-Antiarrhythmika blockieren den schnellen kardialen Natriumkanal und verlangsamen die Erregungsleitung. Den Kern …

Klasse-I-Antiarrhythmika
Klasse-III-Antiarrhythmika

Klasse-III-Antiarrhythmika verlängern über eine Blockade des hERG-Kaliumkanals Repolarisation und Refraktärzeit. Den Kern …

Klasse-III-Antiarrhythmika
Adenosin und Magnesium

Adenosin und Magnesiumsulfat sind nicht klassifizierte Antiarrhythmika für die Akuttherapie. Den Kern …

Adenosin und Magnesium
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