Haut und Auge

Grundlagen

Barrieren, Penetration und Vehikel an der Haut sowie Aufbau, Kammerwasserdynamik und vegetative Steuerung des Auges als Grundlage der lokalen Pharmakotherapie beider Organe.

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Haut und Auge haben gemeinsam, dass Arzneistoffe meist lokal appliziert werden und zuvor eine Barriere überwinden müssen: an der Haut das Stratum corneum, am Auge die Hornhaut mit ihrem Wechsel aus lipophilen und hydrophilen Schichten. Ob eine Wirkung eintritt, hängt deshalb ebenso von Lipophilie, Molekülgröße und Vehikel ab wie vom Wirkmechanismus. Am Auge kommt die vegetative Steuerung von Pupille, Ziliarmuskel und Kammerwasserbildung hinzu, auf der die Glaukomtherapie aufbaut. Dass lokal gegebene Augentropfen über den Tränennasengang auch systemisch wirken können, schließt den Bogen zur Pharmakokinetik.

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