Pharmakologie und Toxikologie
Wirkprinzipien von Arzneistoffen, ihr Einsatz nach Organsystemen und Krankheitsbildern sowie Toxikologie und die Methodik, mit der Wirksamkeit und Sicherheit belegt werden.
Die Pharmakologie beschreibt, was der Organismus mit einem Arzneistoff macht und was der Arzneistoff im Organismus bewirkt. Die allgemeine Pharmakologie liefert dafür das Werkzeug: Resorption, Verteilung und Elimination, Rezeptortheorie und Dosis-Wirkungs-Beziehungen, dazu Wechselwirkungen und unerwünschte Wirkungen als Grundmuster, die in jedem späteren Thema wiederkehren.
Die organbezogenen Themen folgen einem gemeinsamen Aufbau. Zuerst steht die Physiologie oder Pathophysiologie, dann folgen die Arzneistoffklassen nach Angriffspunkt, schließlich die Krankheitsbilder, in denen mehrere Klassen zu einer Therapie zusammenkommen. Das vegetative Nervensystem steht früh, weil seine Rezeptoren an Herz, Bronchien und Auge wieder auftauchen: Die β-Adrenozeptoren etwa begegnen später wieder, wenn Betablocker bei Hypertonie, Herzinsuffizienz und Glaukom eingesetzt werden. Viele Wirkstoffe tragen auf diese Weise über mehrere Themen hinweg, und Querverbindungen zwischen den Organsystemen ergeben sich meist über einen gemeinsamen Mechanismus.
Die Toxikologie betrachtet dieselben Mechanismen von der Seite der Schädigung, von Dosis und Exposition bis zu Vergiftung und Antidot, ergänzt um Schad- und Hilfsstoffe. Den Abschluss bildet die Arzneimittelprüfung mit Studiendesign, Biometrie und Nutzenbewertung, also die Frage, auf welcher Datengrundlage die zuvor behandelten Wirkungen überhaupt als belegt gelten.
Die gemeinsamen Grundlagen aller Arzneistoffklassen: was der Organismus mit dem Arzneistoff macht …
Sympathikus und Parasympathikus mit ihren Transmittern und Rezeptoren sowie die Arzneistoffe, die …
Physiologie von Herz und Gefäßen, die Herz-Kreislauf-Arzneistoffe nach Angriffspunkt und die Erkrankungen …
Diuretika nach ihrem Wirkort im Nephron, Störungen des Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalts …
Physiologie von Blut und Hämostase, Antikoagulanzien, Thrombozytenaggregationshemmer, Fibrinolytika und Antidote sowie Thrombosen …
Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Gicht, Osteoporose und Adipositas: die zugrunde liegenden Regelkreise, die …
Endokrine Regelkreise von Hypothalamus, Hypophyse, Schilddrüse, Nebenniere und Gonaden, die Arzneistoffe, die …
Pharmakotherapie obstruktiver und allergischer Atemwegserkrankungen: Bronchodilatatoren, antientzündliche Wirkstoffe, Antihistaminika sowie Antitussiva, Expektoranzien …
Arzneistoffe des Verdauungstrakts: Säurehemmung, Antiemetika, Laxanzien und Antidiarrhoika, Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen …
Analgetika, Migränemittel, Lokal- und Allgemeinanästhetika sowie Muskelrelaxanzien, geordnet nach ihrem Angriffspunkt in …
Arzneistoffe gegen Epilepsie, Parkinson, Demenz und multiple Sklerose sowie die Therapie von …
Pharmakotherapie von Depression, bipolarer Störung, Schizophrenie, Angst-, Schlaf- und Suchterkrankungen sowie ADHS …
Arzneistoffe, die die Immunantwort breit dämpfen, gezielt blockieren oder anregen, und ihr …
Antiinfektiva gegen Bakterien, Viren, Pilze, Protozoen und Würmer sowie Impfungen und Desinfektion …
Arzneitherapie maligner Tumoren: Tumorbiologie, klassische Zytostatika, zielgerichtete Substanzen, Immun- und Hormontherapie sowie …
Lokale Arzneitherapie an Haut und Auge: Barrieren und Vehikel, topische Immunmodulatoren, Retinoide …
Schädliche Wirkungen von Fremdstoffen: toxikologische Grundbegriffe und Prüfmethoden, Behandlung akuter Vergiftungen mit …
Der Weg eines Wirkstoffs von der präklinischen Prüfung über die klinischen Phasen …