Krankheitsbilder
Störungen von Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt, Diabetes insipidus und Niereninsuffizienz sowie Erkrankungen von Prostata, Blase und Schwellkörper und ihre Pharmakotherapie.
Die Krankheitsbilder führen die Arzneistoffe dieses Themas mit der Nierenphysiologie zusammen. Am Anfang stehen die Störungen von Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt, die häufig selbst arzneimittelbedingt sind: Ein Thiazid kann zugleich Natrium und Kalium senken und Calcium anheben. Diabetes insipidus und Niereninsuffizienz schließen daran an, weil gestörte Wasserrückresorption und nachlassende Filtration genau diese Gleichgewichte verschieben. Den Abschluss bilden Prostata, Blase und Erektion, bei denen die vegetative Steuerung von unterem Harntrakt und Schwellkörper den Angriffspunkt der Therapie bestimmt.
Hypo- und Hypernatriämie sind vor allem Störungen des Wasserhaushalts. Im Kern geht …
Hypo- und HypernatriämieHypo- und Hyperkaliämie gefährden über das Membranpotenzial vor allem den Herzrhythmus und …
Hypo- und HyperkaliämieHyper- und Hypocalcämie sowie Hyper- und Hypomagnesiämie: Ursachen mit Schwerpunkt auf Arzneistoffen …
Calcium- und MagnesiumstörungenSäure-Basen-Störungen werden systematisch über die Blutgasanalyse erkannt: Primärstörung, Kompensation und Anionenlücke grenzen …
Azidose und AlkaloseDiabetes insipidus bedeutet hypotone Polyurie, weil Arginin-Vasopressin fehlt (AVP-Mangel) oder am Sammelrohr …
Diabetes insipidusAkute Nierenschädigung und chronische Nierenkrankheit: von der glomerulären Hyperfiltration als gemeinsamer Endstrecke …
NiereninsuffizienzDas benigne Prostatasyndrom entsteht aus einer statischen (DHT-abhängiges Wachstum) und einer dynamischen …
Benignes ProstatasyndromHarninkontinenz in ihren Formen Drang, Belastung, Misch- und Überlaufinkontinenz, abgeleitet aus dem …
HarninkontinenzDie erektile Dysfunktion ist meist vaskulär-endothelial bedingt und ein Frühzeichen kardiovaskulärer Erkrankung. …
Erektile Dysfunktion