Grundlagen
Transmittersysteme, Rezeptorprofile und adaptive Veränderungen im ZNS als gemeinsame Basis für Wirkung, UAW und Wirklatenz der Psychopharmaka sowie für Toleranz, Entzug und Sucht.
Psychopharmaka greifen fast durchweg in die synaptische Übertragung ein, über Rezeptoren, Transporter oder abbauende Enzyme von Dopamin, Serotonin, Noradrenalin, GABA und Glutamat. Wer diese Systeme kennt, kann erwünschte Wirkungen und UAW einer Substanz aus ihrem Rezeptorprofil ableiten. Adaptive Veränderungen an Rezeptoren und Signalwegen erklären zwei unterschiedliche Phänomene: die verzögert einsetzende Wirkung von Antidepressiva und Toleranz, Entzug und Rebound bei Suchtstoffen, die über das mesolimbische Dopaminsystem wirken. Auf diesen Grundlagen bauen die Arzneistoffklassen und die einzelnen Krankheitsbilder auf.
Brückenseite der Psychopharmakologie: Einteilung der Psychopharmaka, zentrale Transmittersysteme und dopaminerge Bahnen, das …
Grundlagen der PsychopharmakologieAbhängigkeit als neurobiologische Störung: wie Suchtstoffe über das mesolimbische Dopaminsystem belohnen, wie …
Abhängigkeit und Sucht