Psychische Erkrankungen
Pharmakotherapie von Depression, bipolarer Störung, Schizophrenie, Angst-, Schlaf- und Suchterkrankungen sowie ADHS, geordnet nach Transmittersystemen, Arzneistoffklassen und Krankheitsbildern.
Psychopharmaka greifen überwiegend an wenigen Transmittersystemen an: an den Monoaminen Serotonin, Noradrenalin und Dopamin sowie an GABA und Glutamat. Die Grundlagen beschreiben diese Systeme und die Neurobiologie der Abhängigkeit, deren gemeinsamer Nenner das mesolimbische Belohnungssystem ist. Darauf beziehen sich später Psychostimulanzien, Rauschdrogen und die Suchterkrankungen.
Die Arzneistoffe sind nach Angriffspunkt geordnet: Antidepressiva nach Wiederaufnahmehemmung, Rezeptorblockade oder Abbauhemmung, Antipsychotika nach Generation und Rezeptorprofil, Hypnotika und Anxiolytika vom \(\ce{GABA_A}\)-Rezeptor bis zu Melatonin- und Orexinrezeptoren. Viele Substanzen tauchen in mehreren Krankheitsbildern auf; SSRI werden bei Depression ebenso eingesetzt wie bei Angst- und Zwangsstörungen, Antipsychotika der 2. Generation auch bei der bipolaren Störung. Die Krankheitsbilder führen diese Klassen zu Therapiekonzepten zusammen. Berührungspunkte bestehen zu den Opioid-Analgetika, den Antiepileptika und dem vegetativen Nervensystem.
Transmittersysteme, Rezeptorprofile und adaptive Veränderungen im ZNS als gemeinsame Basis für Wirkung …
Psychopharmaka nach Angriffspunkt: Antidepressiva, Lithium, Antipsychotika, Anxiolytika und Hypnotika, Psychostimulanzien und Rauschdrogen …
Psychische Erkrankungen von Depression bis Opioidabhängigkeit, jeweils von der pathophysiologischen Hypothese über …