Krankheitsbilder
Psychische Erkrankungen von Depression bis Opioidabhängigkeit, jeweils von der pathophysiologischen Hypothese über die Angriffspunkte zur leitliniengerechten Auswahl der Psychopharmaka.
Hier kommen die Arzneistoffklassen des Themas in der Therapie zusammen. Jedes Krankheitsbild beginnt mit seiner pathophysiologischen Hypothese, aus der sich die Angriffspunkte ableiten, und führt dann zur Auswahl nach Wirk- und Nebenwirkungsprofil. Dieselben Substanzen erscheinen dabei mehrfach: SSRI behandeln Depression wie Angststörungen, Quetiapin wird bei Schizophrenie und bipolarer Depression eingesetzt. Auf die affektiven und psychotischen Erkrankungen folgen Angst, Schlafstörungen und ADHS, am Ende die Abhängigkeitserkrankungen, deren Therapie an der Neuroadaptation im Belohnungssystem und an den Rezeptoren der jeweiligen Substanz ansetzt.
Unipolare Depression: Einteilung nach Schweregrad, pathophysiologische Hypothesen als Grundlage der Angriffspunkte und …
DepressionDie bipolare Störung verläuft in manischen, hypomanen und depressiven Episoden und wird …
Bipolare StörungSchizophrenie als Erkrankung mit Positiv-, Negativ- und kognitiven Symptomen. Im Kern stehen …
SchizophrenieAngststörungen umfassen Panikstörung, Agoraphobie, generalisierte Angststörung, soziale und spezifische Phobie. Im Kern …
AngststörungenSchlafstörungen mit Schwerpunkt auf der Insomnie: wie Schlaf und Wachen reguliert werden …
SchlafstörungenADHS ist eine Entwicklungsstörung mit Katecholamin-Dysfunktion im präfrontal-striatalen Netzwerk. Den Kern bilden …
ADHSAlkoholabhängigkeit als Folge einer Neuroadaptation an GABA-A- und NMDA-Rezeptoren: Daraus folgen der …
AlkoholabhängigkeitTabakabhängigkeit beruht auf der Aktivierung von α4β2-Nicotinrezeptoren mit Dopaminfreisetzung im Belohnungssystem. Den …
TabakabhängigkeitOpioidabhängigkeit als chronische Erkrankung mit Toleranz, Gegenregulation und noradrenerg getriebenem Entzug. Im …
Opioidabhängigkeit und Substitution