Toxikologie
Schädliche Wirkungen von Fremdstoffen: toxikologische Grundbegriffe und Prüfmethoden, Behandlung akuter Vergiftungen mit Antidoten sowie die Toxikologie wichtiger Schad- und Hilfsstoffe.
Toxikologie beschreibt dieselben Vorgänge wie die Pharmakologie, nur jenseits des therapeutischen Bereichs. Resorption, Verteilung, Metabolismus und Elimination entscheiden auch darüber, ob und wo ein Stoff Schaden anrichtet. Die allgemeine Toxikologie legt die Begriffe fest, mit denen Gefährdung quantifiziert wird, und zeigt, wie Toxizität experimentell geprüft wird und wie aus einem unauffälligen Molekül durch metabolische Aktivierung ein Kanzerogen entsteht.
Die klinische Toxikologie überträgt diese Grundlagen auf die akute Vergiftung. Toxidrome erlauben die Zuordnung eines Krankheitsbildes zu einer Stoffgruppe, bevor ein Nachweis vorliegt; Antidote greifen gezielt an Rezeptor, Enzym oder Giftstoff an, etwa Acetylcystein bei der Paracetamolvergiftung, das die erschöpften Glutathionreserven ersetzt. Der letzte Teil behandelt Stoffe, die nicht als Wirkstoff gedacht sind: Schadstoffe aus Umwelt und Arbeitsplatz sowie Hilfsstoffe in Arzneiformen, deren Verträglichkeit vom Applikationsweg und von der Patientengruppe abhängt.
Stoffübergreifende Prinzipien der Toxikologie: Dosis, Giftung und Entgiftung, Schadensmechanismen und Vergiftungstherapie sowie …
Systematische Behandlung akuter Vergiftungen von der Sicherung der Vitalfunktionen bis zur Giftelimination …
Nicht-medikamentöse Gifte wie Pestizide sowie Arzneimittelhilfsstoffe, die toxische, allergische oder stoffwechselbedingte Unverträglichkeiten …